Mandira Nabula
 



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Ungewissheit

Ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll.
Das beschäftigt mich.
Ich weiß, was morgen, nächste Woche, in den Herbstferien wird, ... Aber so generell...
Die Therapie bringt nichts. Sie weiß nicht, wie sie mir helfen kann und ich auch nicht. Was eigentlich nicht so schlimm ist, wie es klingt - im Gegenteil. Es gibt einfach nichts zu tun. Ich komme klar, wie es ist. Es ist zeitweise anstrengend und schwierig, aber alles schaffe ich. Und vieles wird sich die nächsten Jahre noch legen und einpendeln... So ziemlich alle äußerlichen Probleme. Das braucht eben nur etwas Zeit. Und ich komme klar und es ist okay so, wie es ist.
Nur die wöchentlichen Therapiestunden sind so extrem anstrengend, weil ich nichts zu erzählen habe. Klar, ich erzähle ein paar Nebensächlichkeiten aus dem Alltag. Sie hört zu, stellt manchmal Fragen dazu... Aber nichts, was ein guter Freund nicht (sogar besser?) auch könnte. Ihre Worte... Die ganze Woche über versuche ich Dinge zu sammeln, die ich dann erzählen kann. Das ist anstrengend. (ich muss die Woche über das Gleiche ja auch für Sonnenschein machen, um es seiner Thera zu erzählen). Und es nimmt mir die Zeit, mich um Dinge zu kümmern, die wichtiger und konstruktiver für den Moment wären.
Ich weiß wirklich nicht, wie lange wir diesen Smalltalk noch beibehalten werden (und ich die Sorgen vor genau diesem Termin).Ein Abbruch wäre das Sinnvollste.

Aber dann bedrängt mich das JC gleich wieder.
Das, was die wollen, kann ich einfach nicht leisten.
Allerdings wissen die ja auch nur einen Bruchteil von mir.
Ich finde, es geht sie im Grunde auch nichts an...
Und trotzdem werden sie mich nicht einfach in Ruhe lassen.
Außer...
...
Außer ich wäre schwanger.
Dann wäre ich 3 Jahre und 9 Monate geschützt.
Das ist eine lange Zeit.
In dieser Zeit könnte ich gesünder werden.
Ich wurde damals, mit Sonnenschein schon viel gesünder und da waren die Rahmenbedingungen ziemlich katastrophal.
Jetzt sind die Rahmenbedingungen wirklich super.
Man könnte die Zeit so sehr nutzen und genießen. Die alten Laster ablegen oder wenigstens für 9 Monate unterbrechen (ich wäre wirklich gespannt auf eine drogenfreie Zeit, mir fehlt bis jetzt nur absolut der Grund dafür)... Ich könnte essen, was ich wöllte, gesunde Sachen natürlich vorrangig, und der Magersucht in den Hintern treten... Ich esse ja nicht für mich,. sondern für..
Der Umzug in eine größere Wohnung mit Balkon wäre gerechtfertigt... Und nach den 3,5 Jahren bin ich ja dann vielleicht wirklich so stabil, dass ich im Stande wäre, zu arbeiten?
Natürlich wäre es auch manchmal anstrengend und beängstigend. Aber allein die Tatsache, dass ich bereit bin, nochmal eine Geburt durchzumachen und eine Schwangerschaft, nachdem ich bei der 1. ununterbrochen bis in den Kreissaal kotzen musste, macht es das nicht deutlich, wie stark mein Wunsch ist?

Ich will eine Antwort. Und aus Träumen Pläne machen.
Aber ich will auch keine Antwort. Aus angst, dass sie mir nicht gefällt. Dass dann die Träume platzen. Also frage ich lieber nicht. Nur manchmal ertrage ich auch die Ungewissheit nicht. Dann denke ich, es wäre besser, ein deutliches "nein" zu hören, damit ich mich nicht erst so sehr in die Träume verrenne, und es umso mehr weh tun würde, sie doch aufgeben zu müssen.

15.9.16 20:20
 
Letzte Einträge: Zwischenbericht, Multiple Persönlichkeit / Dissoziative Identitätsstörung, Ausnahme, Hmn..., So...


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