Mandira Nabula
 



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Du bist eine Blume
Ohne Dornen
Einfach schön!
Du bist - du bist das Leben
Für dich selbst
Und auch für mich!
Den Nektar auf deiner Zungenspitze
Das alles könnte in Erfullung gehen
Und selbst das Dunkel kann vergehen
Ist vorbei und tatsächlich endlich, endlich

Ich reiss dich raus - Ich bring dich weg!
Lächen ohne "aber"
Lieben ohne Fragezeichen
So zu leben - das ist es wert!
Ich nehm' dich in die Arme -
Ich lass dich nicht mehr los!
Keine Schatten - Keine Schatten mehr!

Lacrimosa - Keine Schatten mehr

 

Danke dafür!
Danke, dass du es mir zeigst.
Danke, dass ich weinend und ängstlich aufwachen - und dich dann sehen kann.
Danke für's rausreißen und wegbringen...

Mandira am 30.4.16 21:37


Bla...

Ich habe keine Lust mehr auf das "alte Leben".
Ich hatte in meinem Leben schon etliche Leben... Alle irgendwo scheiße und nicht auf Dauer praktikabel. Und dann habe ich sie beendet und bin gegangen. Ständig wechselnde Vertrauenspersonen oder eben gar keine Vertrauenspersonen. Verluste waren immer da, aber man hat gelernt, damit umzugehen. Einfach abschließen, Mauer aufbauen, nach vorne Blicken.

Nur, diesmal geht das nicht. Diese kleine Hürde und gleichzeitig größter Lebensinhalt... Nichts hielt mich mehr am Leben, als dieses kleine Leben und meinem Wunsch, ihm irgendwie gerecht zu werden. Ihm das zu geben, nach dem ich mich immer sehnte... Vertrauen, bedingungslose(!!) Liebe, Sicherheit und Schutz. Ich würde ihn so gern einfach mitreißen in mein neues Leben.
Sagen "Hier, schau! Hier ists schön, hier wird alles besser... verschließe die Türen hinter dir und sperr die Schatten der Vergangenheit darin ein, ich werf den Schlüssel weg und wir werden jetzt einfach glücklich..."
Aber das geht nicht. Das Vergangenheitsmonster tritt immer wieder die Tür ein. Es bleibt ständig präsent durch diesen Menschen, der der Vater meines Wunders ist... Der uns einfach nicht in Ruhe lässt und immer seine Macht demonstrieren und ausspielen wird.

---

Er wird dich immer wieder benutzen, dich manipulieren, dich kaputt machen.

Und ich muss zusehen.

Du verstehst das nicht. Du sagst, du hast ihn lieb und ich nicke und lächle "natürlich...". Wie solltest du auch anders empfinden. Es würde dir das Herz brechen, zu wissen, dass er das Monster ist, das dir deine unbeschwerte Kindheit geraubt hat. Es bricht mir das Herz, es tut so weh und ich könnte dir diesen Schmerz nicht zumuten. Deine fehlenden Erinnerungen schützen dich.
Ich kenne mich so gut damit aus. Verdrängen, wenn man sonst zerbrechen würde...

---

Ich möchte auch verdrängen. Und du lässt mich nicht. Reicht es dir nicht, mich all die Jahre benutzt und gequält zu haben? Dich als großen Retter präsentiert zu haben, als ich am Boden war, nur um mir dann zu zeigen "schau, es geht noch schlimmer"?! All die Jahre war ich nicht mehr als dein Boxsack für all deine Probleme. Allen hast du etwas vorgespielt

---

Wahrscheinlich weißt du es nicht besser. Wahrscheinlich bist du wirklich so umfassend geistig gestört, dass du selbst nicht erkennen kannst, wie schlecht du bist. Was deine Schlechtigkeit für Auswirkungen auf deine Mitmenschen hat. Du wirst alle verlieren. Und du wirst dir immer wieder Neue suchen. Und du wirst dich weiter belügen, dass ja alles super läuft. Und du wirst das glauben. Aber ich weiß, dass es wenige lichte Momente gab und geben wird, in denen alles über dir einstürzt. Genau dann erkennst du, was für ein erbärmliches Leben du führst und dass du ganz allein Schuld daran bist, nicht alle anderen...

---

Ich möchte mir einfach ein neues Leben aufbauen. Ich will, dass endlich alles gut ist und mich auch tatsächlich über mein Leben freuen können. Ich möchte meinen Fokus auf Dinge richten, die mein Leben erfüllen und es lebenswert machen. Einfach ein Leben führen, dass sich jede durchschnittliche Frau in meinem Alter wünscht. Ich möchte das nachholen, was ich die letzten 10 Jahre verpasst habe, möchte mir ein schönes Heim einrichten, einen lieben Mann an meiner Seite haben, eine schöne Schwangerschaft voller Vorfreude durchleben und voll genießen können,  ein gesundes Kind zur Welt bringen, mich auf meine Mamarolle konzentrieren und trotzdem ein harmonisches Partnerverhältnis führen können, mich aufopferungsvoll für meine Familie einsetzen können und das alles, diese ganze Zeit einfach nur genießen können. Ich wüsste, dass es zwischendurch mal stressig werden würde, und dass ich oft abends völlig kaputt ins Bett fallen würde und meine Nerven manchmal auf eine harte Geduldsprobe gestellt würden... Aber ich wüsste immer: Das ist es wert. Ich bin glücklich. Ich will nichts anderes.
So habe ich mir immer gewünscht zu leben. Ich habe das Gefühl, es verpasst/versaut zu haben. Ich möchte auf "Reset" drücken.
Und es geht nicht.
Ich habe angst davor, vieles davon nicht mehr erleben zu dürfen.
Ich habe meine Kindheit verpasst. Ich will nicht auch das Erwachsensein/-werden verpasst haben...

---

 

Mandira am 30.4.16 17:06


Arbeitssituation

Es ist so, dass ich beim Jobcenter momentan als "arbeitsunfähig" eingestuft bin.
Ich habe meinen Realschulabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine abgebrochene weiterführende Ausbildung hinter mir.
Danach... Krankenhaus, Therapie, Leben auf die Reihe bringen, schwanger sein, Mutterschutz, Erziehungszeit, vergessener Part einer Bedarfsgemeinschaft sein...
Und nur, weil ich die gewaltätige Ehe zu meinem ExMann beendet hab, ist das Jobcenter wieder auf mich aufmerksam geworden... und nun gehts wieder los. Arbeitsunfähig... Therapie...

Im Grunde wäre es mir ja egal, wenn die Menschen mich nicht verstehen und meine Entscheidungen nicht nachvollziehen können. Wenn ich mich nur nicht immer wieder rechtfertigen müsste. Und wie kann ich mich nur rechtfertigen? Indem ich über meine Unzulänglichkeiten sprechen muss.
Ich habe wirklich intensiv darüber nachgedacht, ob ich nicht arbeiten kann oder nicht arbeiten will.
Fakt ist: Ich würde sehr gerne arbeiten. Ich würde so gerne eine stinknormale Frau sein, die ein stinknormales, für manche vielleicht langweiliges Leben führt... Mit mindestens 2 Kindern, einer intakten und glücklichen Ehe, eine 40-Stunden Arbeitswoche, die auch gern mal ab und zu stressig sein darf...Jeden Tag frisch gekochtes Essen auf den Tisch stellen, vielleicht sogar Elternsprecherin in der Schule eines meinerKinder sein...
Das alles wär schön. Aber ich muss mir einach eingestehen, dass das alles nicht so erreichbar ist. Manches vielleicht. 1 Kind hab ich immerhin. und auch liebestechnisch bin ich so glücklich, wie ich gar nicht vermutet hätte, dass es möglich sein kann. Also weiß ich, dass ich vielleicht doch einige Dinge auch erreichen kann, wenn ich bereit bin, und die Kraft habe, daran zu arbeiten.

Aber ich habe für mich auch erkannt, dass es sich nicht lohnt, sein Leben damit zu verschwenden, um nach all den unerreichbaren Dingen zu gieren und nie zufrieden zu sein.

Ich bin zufrieden damit, dass ich momentan nicht arbeite.
Und im Gegenteil, ich könnte mir momentan nicht vorstellen, zu arbeiten. Ein intakter Teil dieser Gesellschaft zu sein, der mir die ganze Zeit so fremd ist.
Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, die Türklinke in der Hand, und einfach nicht weiter zu können, weil einem die Panik überkommt, das Haus, die sichere Wohnung, zu verlassen.

Die Angst, den Anforderungen nicht zu entsprechen. Nicht genug zu sein - wie man es sein ganzes Leben lang vorgehalten bekam. Nichts zu Stande zu bringen... Die Angst, auch nur etwas anzufassen, weil man es ja doch gleich falsch machen könnte. Fehler. Panische angst vor Fehlern und deren Folgen, Sanktionen...

All diese Ängste, Sorgen, Blockaden, ... hindern. Lassen mich nicht so funktionieren, wie es die Gesellschaft von mir erwartet. 

Und wenn man es doch versucht, irgendwie zu erklären, kommen alle mit dem Argument: "Aber es fühlt sich doch gut an, gebraucht zu werden... Dem Staat etwas zurückzugeben... nicht nutzlos zu sein..."

Ja Gott, was soll ich antworten?

"Ich werde jeden Tag gebraucht... Ich habe 1 Kind und Tiere, die mich brauchen, für die ich täglich Entscheidungen treffen, mich kümmern muss. Ich genieße es, wenn ich nicht gebraucht werde. Dem Staat etwas zurück geben? Ja nee... das Thema würde jetzt ausufern... und nutzlos... tja... besser als immerzu nur benutzt..."

Stattdessen sitze ich meist da und schweige und denke mir meinen Teil. Lass sie reden.

Mandira am 6.3.16 20:32


Für dich, Sonnenschein.

Ich denke, du bist mit Abstand das Beste, was ich pberhaupt je zustande gebracht habe. Nur die Umstände tun mir leid.
Ich hätte dir so gerne eine schönere Kindheit ermöglicht, inmitten von Eltern, die dich und sich selbst über alles lieben, immer hinter dir stehen...

Stattdessen kann ich leider nur von mir sprechen.
Es tut mir leid, dass ich lange so naiv war. Dass ich dachte, es vor dir verheimlichen zu können. Ich habe immer versucht, dich vor ihm zu schützen, zu verteidigen. Ich weiß nicht, inwieweit mir das gelungen ist.

Momentan schützt du dich noch selbst. Du erinnerst dich scheinbar gar nicht daran, wie sehr Mama und Papa kämpften. Du siehst schimpfende Väter auf der Straße und sagst, wie froh du bist, dass du liebende Eltern hast...Du machst dir Sorgen. gibst dir lieber selbst die Schuld, anstatt die zu beschuldigen, die die Verantwortung trugen, dich in die Welt zu setzen.

Du warst und bist dem ausgeliefert. 

Ich kann nicht ehrlich zu dir sein, um es dir nicht noch schwerer zu machen. Es zerreißt mich manchmal. Aber ich kann dir nicht weh tun. Ich spüre mein Leid, das kann und will ich dir nicht zumuten. Ich bin stark für dich. Muss es sein.
Du bedeutest mir so viel.
Ich wünsche dir nur das Beste.

Mandira am 2.3.16 21:59


Für dich, Herz.

Ich bin so froh, dass du da bist. Dass ich dich hab.
Ich habe immer noch viel zu oft angst, dass ich das zwischen uns kaputt machen könnte, wenn ich dich an meinen ganzen Schwächen teilhaben lasse... und dann auch wieder die Sorge, mit meinem Stillschweigen erst recht etwas im Keim zu ersticken, was eigentlich schön wäre: miteinander reden.

Aber manch mal ist es einfach so... doof. Ich schäme mich für gewisse Reaktionen und Sichtweisen. Ich will nicht kleinlich sein, nicht anstrengend. Es wäre so toll, auch nur annährend die Bereicherung zu sein für dich, wie du sie für mich bist.

Du bist so lieb und aufopferungsvoll... Ich weiß nicht, du hast dich für mich entschieden, obwohl ich so schwierig bin und so viel Belastung mitbringe. Ein Kind, obwohl du keine Kinder möchtest(?), so viele Tiere, bei denen du mir auch so viel mit hilfst, die du sogar gern hast... Es ist doof, aber ich könnte jedes Mal weinen vor Freude, wenn ich sehe, wie du mit ihnen sprichst und sie neckst und magst, ehrlich und aufrichtig...

Ich bin dir so dankbar... du hilfst mir so viel, auch ohne dass ich dich darum bitten muss. Du machst so viele liebe Dinge einfach von dir aus. 

Ich denke so oft darüber nach und dann kann ich einfach nicht so kleine blenanglose Dinge kritisieren. Und wenn ichs doch tu, dann nicht ohne schlechtes Gewissen danach. Wie kann ich mich nur an solchen Kleinigkeiten stören, wenn du doch der netteste und fürsorglichste Mensch bist, der mir je begegnet ist?

 Jedenfalls bin ich total glücklich mit dir. So glücklich, wie noch nie. Nur deswegen kommt wahrscheinlich auch meine große Sorge, es irgendwie zerstören zu können. Das möchte ich nicht. Will aber natürlich auch offen und ehrlich sein können. Ich hoffe so sehr, dass ich dich niemals enttäuschen werde... ich liebe dich.

Mandira am 2.3.16 21:37


Dialog

Ich weiß nicht, was das soll. Ich weiß auch nicht, worauf sie hinaus will. Was soll das bringen? Nett zu ihm zu sein und ihm Honig ums Maul zu schmieren... Sich wieder auf seine Worte einzulassen, ihm gar irgendwie zu vertrauen...?!

Sieht sie denn wirklich nicht, was er getan hat? Spürt sie das nicht? Mein Herz beginnt jedes Mal laut zu schlagen, wenn er auch nur eine Nachricht schreibt. Aus angst.
Wie kann sie ihm nur so offen schreiben, so zuversichtlich und naiv... Ja, er schreibt vieles, wenn der Tag lang ist. Das hat er immer... Alles leere Worte. Nie hat er sich daran gehalten oder es auch nur versucht.

Er hat uns weh getan! Er wollte es nie wieder und hat es doch immer und immer wieder.

M.

So hoffnungslos... so aussichtslos... was soll ich nur tun? Ich kann nicht mehr und muss doch irgendwie... weiter machen... für Sonnenschein... kann ihn nicht mit ihm allein lassen. Ihn nicht zurück lassen... so wie früher einmal... das andere Leben... das andere Kind...
L.

Wie könnte ich je ein "normales" Verh#ltnis zu ihm führen? Es schmerzt viel zu sehr, kann nicht richtig denken in seiner Gegenwart.  Fühle mich genauso verloren, wie früher.

M.

---

Sie verstehen mich nicht. Er hatte doch auch gute Seiten. Ihr könnt mir nicht einreden, dass ihr immer nur unglücklich wart. Er hat sich immer bemüht. Es hat leider nicht so geklappt, wie er wollte - wie es sollte. Aber er ist doch auch nur ein Mensch! Habt ihr nie Fehler gemacht, die ihr nachher bereut habt? Hat er nicht wirkich bereut?! Er hat geweint! Sich immer entschuldigt! Er hat alles verloren. Ihr habt es ihm genommen... Seine Frau, seine Ehe, seine Familie... Freunde! Und ihr habt ihm sein Kind genommen! Was würdet ihr tun, wenn er euch genommen würde?!
Was könnte er schon tun, um euch je zufrieden zu stellen? Gar nichts.
Und was bringt euch das? Gar nichts.
Was habt ihr denn von eurem Misstrauen? Richtig... nichts.

Lasst mich weiter machen und ich kann wenigstens was erreichen. Was bringt es euch, "Sonnenschein" seinem Vater zu entziehen? Ist er nicht rößtenteils glücklich bei ihm?!

S.

---

Nein, es gefällt mir einfach nicht. Ich habe lange genug gebraucht, um zu akzeptieren, dass er schlecht ist. Dass er schlecht für mich und für Sonnenschein ist. Ich kann es jetzt sehen und fühlen. Und ich kann es ihm nicht verzeihen. Ich kann nicht vergessen, was er mir und ihnen antat. Und was er Sonnenschein angetan hat. Das macht mich wütend. Und es gefällt mir auch, wütend auf ihn zu sein. Jetzt kommst du, S., und machst mir wieder alles kaputt und stürzt mich wieder ins Gefühlschaos... Ich will das Beste für Sonnenschein und ich will mich und uns aber auch nicht ständig diesen negatien Gefühlen aussetzen.

Ich sehe jetzt, wie es sein kann. Nicht mehr ständig angst haben und angespannt sein. Und sich sicher fühlen. Geborgen. Ich hatte keine ahnung, dass es sich so anfühlt... ich habe ewig gedacht, dass das eine Illusion wäre. Jetzt erfahre ich endlich, wie es sich in echt anfühlt, wenn doch nur "er" nicht wäre, der immer wieder stört. Was gäbe ich dafür, ihn einfach aus meinem Leben verbannen zu können...

M.

Mandira am 2.3.16 20:50


Termin zum Therapievorgespräch ausgemacht.Ich will nicht. Schon nächste Woche... Und überhaupt klang die Dame wenig freundlich am Telefon.Wie sollte ich so jemandem meine Probleme anvertrauen können? Ehrlich sein, mich verletzbar und angreifbar machen...Ich mag nicht -.-
mandira am 5.2.16 11:13


Bisschen Geschichte...

Es ist so viel angestaut...

zwischendurch merke ich, wie es versucht, auszubrechen.
Ich lass es nicht gern zu. Ich kann nicht. Ich will auch nicht.

Ich möchte stark sein. Stark für mich. Stark für 'Sonnenschein' und 'Herz'.
Aber es gelingt nicht immer. Blöde Narben der Vergangenheit.

Ich wäre so gern perfekt. Perfekte Mama. Perfekte Partnerin. Perfekte Hausfrau. Perfekte Freundin. Perfekte Tierbesitzerin. Perfekter, kompatibler Mensch.

Doch immer wieder scheitere ich, komme an meine Grenzen, übertrete sie, falle zurück, scheitere... mache Fehler, muss mich rechtfertigen...

Ich wollte das alles nicht so.

Ich wollte nur so sein, wie alle anderen Menschen in meiner rosaroten Welt: perfekt. Kennt ihr die Familien aus den Werbungen? Perfekt. Alle glücklich, lachend, strahlend. Mehr wollte ich nie. 

Zwischendurch hab ich komplett alle Hoffnungen verloren. Brille abgesetzt. Erkenntnis: Das gibts gar nicht. 

Gegenteil: Überall gibts Streit... Ist ja ganz normal. Überall Geheimnisse. Normal so! Schläge? Man redet nicht drüber, aber: normal! Beleidigungen, Machtkämpfe, Erniedrigung... alles normal.

Also: gefallen lassen. Hast ja doch keine Wahl.

Und jetzt?
Doch. Du hast die Wahl. 'Herz' gefunden, 'Sonnenschein' mitgenommen und 'Arsch' zurückgelassen.

Ganz am Anfang. Aber sehr vorbelastet...

Mandira am 4.2.16 21:38


Ich würde dir so gerne mitteilen, was ich für dich empfinde.
Dir sagen, was du in mir bewegt, ausgelöst...
Wie sehr du mich berührt hast...

Ich möchte dir entgegen schreien, wie sehr ich dich hasse!
Ich würde dir so gerne weh tun, wie du mir weh getan hast. Mich auf stupide Art und Weise rächen, Vergeltung üben...

Und ich weiß, dass es unmöglich ist. Du wirst nie in der Lage sein, so zu fühlen, wie ich fühle. Du wirst niemals den Schmerz spüren, tief im Herzen drin. Du wirst niemals deine Seele derart zusammenflicken müssen...

Du gehst einfach weiter. Blind. Blendend. Manipulierend.
Spielst allen deine Masken vor, am meisten dir selbst.
Lebst in deiner Welt, zerstörst dich auf deine eigene Weise...

Geh doch! Mach doch!
Aber lass mich endlich in Ruhe!
Lass mich mich verstecken, meine Wunden lecken.
Lass mir das, was übrig bleibt
Lass mich einfach nur in Ruhe.

 

 

 

Mandira am 4.2.16 21:09


Ich denke, das ist ein guter Einstieg

Dies ist Dein erster und Dein letzter Sieg
Dass meine Zeit ich opfer, dass ich dieses schrieb
Doch Zeit ist eine Hure gibt sich hin in Hast
Schon lange habe ich mich an Dir satt gehasst

Das ist Deine Zeit
Das ist Deine Zeit zu verbrennen
Das ist meine Zeit
Das ist meine Zeit Dich zu verbrennen
An diesem dunklen Ort wirst Du eines Tages sein
Ich schicke Dir das Feuer und dann höre ich Dich schreien

Mein Mitleid gebe ich nur den Bedürftigen
Ja, einsam ist es bei den Überheblichen
Dein Glas ist nicht halb voll und nein
Dein Glas ist nicht halb leer
Du hast nur diesen Wasserrand
Auf dem Dein Glas zuvor mal stand

Langsam wird es Zeit
Endlich wieder Zeit
Dass ist nun die Zeit
Es ist Zeit
Das ist Deine Zeit
Das ist Deine Zeit zu verbrennen
Das ist meine Zeit
Das ist meine Zeit Dich zu verbrennen

Deine Ignoranz, Deine Selbstgefälligkeit
Deine Besserwisserei, Dein Egoismus implodiert

An diesem dunklen Ort wirst Du eines Tages sein
Ich schicke Dir das Feuer und dann höre ich Dich schreien

Lacrimosa - Feuer

Mandira am 4.2.16 20:54


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